[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Wachenheim.

Kommunalreport März 2011 :

SPD-Ortsverein Ellerstadt:

Ellerstadt 2011 positiv weiter entwickelt!

Investitionen, sei es für das Baugebiet
Mittelgewann-Ost, für die Neugestaltung der
Gehwege in der Fließ- und Speyerer Straße
einschließlich der neuen Straßenfläche, die
Weiterführung der Erdverkabelungsmaßnahmen
für Strom (weg von den Dachständern),
die Erneuerung und Erweiterung des Bürgerhauses
und die Erweiterung des Kindergartens
einschließlich eines wesentlichen Unterhaltungsstaus
hat Ellerstadt in der Qualität,
insbesondere auch Wohnqualität, bei den
Bürgern aber auch bei Gästen, die unseren
Ort besuchen, sicherlich erheblich weitergebracht.
Einige Maßnahmen waren noch im
Jahr 2011 eingeplant. So wurde die Erneuerung
Kirchenstraße durchgeführt. Die Erdverkabelungsarbeiten
stehen kurz vor ihrem
Abschluss, wesentlich auch dadurch zu sehen,
dass das große Trafohäuschen in der
Kirchenstraße inzwischen entfernt ist. Auch
der Platz am Denkmal wird neu gestaltet.
Endlich ist ein Fortschritt bei der DSL-Versorgung
erzielt. Mit den Tiefbaumaßnahmen
wurde inzwischen begonnen. Ursprünglicher
40 Jahre SPD in Friedelsheim – das war Anlass,
die Bürgerinnen und Bürger Friedelsheims
einzuladen und zu unterhalten. Der
Ortsvereinsvorsitzende Georg Barczynski
konnte in der Schwabenbachhalle viele von
ihnen begrüßen und auch FDP und FWG ließen
es sich nicht nehmen, ihre Glückwünsche
zu überbringen.
In seinem Rückblick ließ Georg Barczynski
die Geschichte der SPD in Friedelsheim
Revue passieren. Die Gründung 1971 sei bereits
die dritte gewesen – nach 1919, damals
noch als Sozialistische Partei Deutschlands,
und der Wiedergründung im Jahr 1946. Die
Rolle der SPD Friedelsheim sei nicht parteipolitisch
geprägt, ihr Ziel sei es vielmehr,
alle Bürger zu vertreten und für die Gemeinde
Verbesserungen zu schaffen. Angefangen
von der gemeinsamen Grundschule über das
neue Feuerwehrhaus bis hin zur Kindertagesstätte
– die SPD hat diese und andere Projekte
über Partei- und Gemeindegrenzen hinweg
unterstützt. Im Hinblick auf die wachsende
Politikverdrossenheit betonte Barczynski,
dass die Politik für die Menschen
wichtig sei, dass sie aber auch Menschen
braucht, die sich engagieren.
Gastredner der Veranstaltung war der Generalsekretär
der SPD Rheinland-Pfalz, Alexander
Schweitzer. Das Gründungsjahr 1971 bezeichnete
er als eine Zeit, in der Willi Brandt
die Menschen politisierte. Die Rolle der SPD
war, die Verhältnisse nicht so zu lassen, wie
sie vorgefunden wurden. Für die heutige Zeit
stellte er die Frage, ob der historische Auftrag
der SPD erfüllt sei, da wir wieder in
einer Situation seien, in der soziale Ausgrenzungen
eine Rolle spielen. Die Herausforderung
für die Partei sei es, den Menschen
in sich verändernden Zeiten eine Heimat zu
geben. Sein Fazit: „Wenn es die Sozialdemokratie
nicht gäbe, müsste man sie erfinden.“
Grußworte zum Jubiläum der SPD Friedelsheim
kamen unter anderem von den Bürgermeistern
der Orts- und der Verbandsgemeinde,
den Genossen aus der Verbandsgemeinde
und Bad Dürkheim und, in gereimter Form,
von Wiltrud Schwarz vom befreundeten Ortsverein
Montabaur. Auch der Parrer mit der
Termin für das Ende der Maßnahme war der
30.09.2011. Doch schon bei Beginn der
Arbeiten der Telekom, leider erst im März
2011 (obwohl der Vertrag bereits im August
2010 abgeschlossen war) stellte sich heraus,
dass das Angebot der Telekom auf falschen
Gegebenheiten für den Standort des Richtfunkmastes
erarbeitet wurde. Der geplante
Standort konnte laut Telekom nicht aufrecht
erhalten werden, da der Richtfunk, der in
Richtung Maxdorf geplant war, technisch
nicht umsetzbar war. Ein neuer Standort in
Richtung Ludwigshafen wurde gesucht. Die
Suche gestaltete sich mehr als problematisch,
da nur in einem ganz eng begrenzten
Bereich, der doch nahe bei der Wohnbebauung
lag, ein geeigneter Standort gefunden
werden musste. Darüber hinaus war es auch
immer wieder schwierig für die Gemeinde die
Argumentation der Gesundheitsgefährdung
für einen solchen Richtfunk auszuschließen.
Wir konnten uns nicht auf eigene Erkenntnisse,
sondern nur auf Informationen der
Spezialisten verlassen. Nun ist endgültig ein
Standort nördlich der Wohnbebauung Ellerstadt
in Richtung Akaziensiedlung gefunden,
der in einigermaßen vertretbarem Abstand
zur Wohnbebauung ist. Ängste der Bürger
konnten im Wesentlichen dadurch entkräftet
werden, dass es einen erheblichen Unterschied
macht, ob es sich um einen Mast
handelt, der auch für die Handynutzung geeignet
ist, oder nur für den Richtfunk. Das
heißt, immer nur punktgenaue Abstrahlung,
letzteres ist der Fall. Eine Umnutzung des
Mastes für andere Zwecke ist im Wegevertrag
mit der Telekom ausgeschlossen.
Mit dem Gehwegausbau in der Gönnheimer
Straße sollte ursprünglich auch begonnen
werden. Dieser wurde dann aber ins Frühjahr
zurückgestellt, da die Gefahr zu groß ist,
dass sich Frost einstellt und man sich mitten
in den Arbeiten befindet, deshalb mitunter
die Straße über mehrere Wochen gesperrt
werden müsste. Aber beendet wird die
Maßnahme sicherlich Ende April / Mitte Mai
2012 sein. Tiefbauarbeiten sind dann nur
noch sehr begrenzt zu erwarten, da zum
endgültigen Abschluss der Erdverkabelung
nur noch Teile der Kirchenstraße und der
Ratsstraße zu verkabeln sind. (re)

- Zum Seitenanfang.